Anleitung zum Schreiben von gelungenen SEO-Texten

SEO-Content 2022

In diesem Beitrag erfahren Sie, wie Sie qualitativen Content erstellen, der nicht nur Google gefällt, sondern auch Ihre Leser*innen überzeugt. Lernen Sie Schritt für Schritt, was einen mit Keywords überfrachteten SEO-Text von hochwertigem, mit Augenmaß optimierten SEO-Content unterscheidet. Wir zeigen Ihnen, wie Sie einen SEO-Artikel auf die Beine stellen, der sowohl alle relevanten Kriterien meistert als auch gute Leserlichkeit sowie einen echten Erkenntnisgewinn bietet. Egal, ob Sie Neuling im Thema sind oder schon Erfahrung im SEO-Texten mitbringen: Dieser Beitrag führt Sie von Anfang bis Ende zum hochwertigen Content, der nicht nur bei den Suchmaschinen des Jahres 2022 gut ankommt.

Was sind SEO-Texte?

Suchmaschinen erfassen Texte nicht wie wir Menschen. Google, Bing, Ecosia und Co. benutzen Algorithmen und Künstliche Intelligenz, wie zum Beispiel RankBrain, um die Relevanz von Texten anhand definierter Indikatoren zu ermitteln und diese entsprechend zu ranken. Texte, die diese Wirkweise nicht berücksichtigen, werden gegenüber SEO-Texten im Ranking immer schlechter abschneiden. Und gerade vor dem Hintergrund, dass nur 0,9 Prozent der Nutzer weltweit auf die zweite Seite einer Suche klicken: Wer will da schon auf Seite zwei landen?

Doch die Bezeichnung „SEO-Texte“ kann irreführend sein, denn hinter ihr stecken noch immer die Vorstellung und das Vorurteil „je mehr Keywords, desto besser“. Wir bei husare wollen SEO vom verstaubten Image befreien, bloßes Keyword-Stuffing zu sein und begreifen Texte dieser Art in erster Linie als hochwertigen Content, der den Nutzer*innen einen Mehrwert bietet, die Suchintention passend bedient und ein Thema vollumfassend abdeckt – egal ob Information oder Unterhaltung oder beides.

Das Ziel bei der Erstellung von gutem SEO-Content ist also klar: er soll das bestmögliche Ranking erzielen, aber dabei nicht so aussehen, als hätte man ihn für die Suchmaschine geschrieben. Er muss zum einen die Funktionsweise der Suchmaschinen-Algorithmen bedienen, aber vor allem auch die Bedürfnisse der Zielgruppe berücksichtigen. Diese Bedürfnisse haben im Übrigen auch für die Suchmaschinen höchste Priorität und genau daran können Sie sich orientieren. Das ist SEO heute!


SEO-Texten nicht gleich Keyword-Stuffing – Ein Beispiel aus der Praxis

Noch immer hält sich hartnäckig das Paradigma, hochwertiger SEO-Content zeichne sich durch eine hohe Keyword-Dichte aus. Diese Annahme darf heute in mehrerlei Hinsicht als überholt gelten. Zwar ist ein gewisser Grad des Vorkommens eines Keywords noch immer wichtig – zum Beispiel im Title-Tag oder in den Headlines –, doch kommt es längst nicht mehr auf Hülle und Fülle an. Viel wichtiger ist heute, dass Keywords nur so oft vorkommen, wie sie den Lesefluss nicht stören, aber oft genug, um vom Crawler der Suchmaschine erkannt zu werden.

Das optimale Verhältnis zwischen User*in und Content muss man sich vorstellen wie ein Gespräch zwischen zwei Personen nach dem Frage-Antwort-Prinzip. Die User*innen fragen, der Content antwortet. Wie der Content antwortet, wird von Suchmaschinen bewertet. Ihre Maxime ist dabei stets, den User*innen möglichst authentischen, nützlichen Content auf ihre Suchanfrage anbieten zu können. Doch was bedeutet das, authentischer Content? Ein (fiktives) Beispiel:

„In unserem Shop finden Sie eine große Auswahl an Damenhandtaschen. Diese haben wir mit viel Liebe zum Detail für Sie gefertigt. Sie suchen eine Handtasche für Damen aus Leder, Leinen oder Stoff? Bei uns werden Sie fündig. Entdecken Sie jetzt unser großes Sortiment an eleganten Damenhandtaschen!“

Klingt das für Sie wie ein authentisches Gespräch zwischen zwei Personen? Für uns auch nicht. Wir erfahren zwar, dass das Angebot dieses Shops ganz offensichtlich auf Damenhandtaschen basiert, aber haben gleichzeitig das sprichwörtliche Klingeln in den Ohren, das man bekäme, hielte man sich zu lange in der Nähe von sehr penetrant agierenden Marktschreiern auf. Es ist einfach unangenehm, weil es unnatürlich ist.

 

Reine Keyword-Texte erkennen Sie an der unnatürlich hohen Dichte an Schlüsselbegriffen. Darunter leidet der Lesefluss spürbar, was das Nutzererlebnis schmälert. Das wiederum führt direkt dazu, dass die Verweildauer auf einer Website sinkt, was Suchmaschinen ebenfalls in die Bewertung einer Seite mit einfließen lassen. Einen Lead zu erzielen ist mit Keyword-Stuffing äußerst unwahrscheinlich. Auf diese Weise geschriebene „SEO-Texte“ wirken unnatürlich, wenig verkaufsfördernd und – so werden es vor allem die Suchmaschinen sehen – passen nicht zur Suchintention der Nutzer*innen. Gerade für Online-Shops ist das ein echter Wettbewerbsnachteil. SEO-Texten geht definitiv anders!


Was macht guten SEO-Content aus?

Sicherlich gibt es mehr schlechte als gute Beispiele für gelungenen SEO-Content. Doch was ist es, das ein „authentisches Gespräch“ ausmacht, an dem wir gerne und interessiert teilnehmen und an dessen Ende wir das Gefühl haben, abgeholt worden zu sein und tatsächlich etwas mitgenommen zu haben? Die Antwort darauf steht zum Beispiel hier geschrieben. Und hier:

  • Relevanz
  • Erkenntnisgewinn
  • Einzigartigkeit
  • Vollständigkeit
  • Struktur
  • Aktualität

 

 

1. Relevanz

Damit ist in unserem Kontext die Keyword-Optimierung gemeint. Das heißt, dass sich unser Text durch die Bedienung der für Zielgruppe und Thema relevanten Keywords qualifiziert, eine Fragestellung zu entwickeln, die er gleichzeitig beantworten kann. Relevant bedeutet auch, dass der Text speziell an die Suchintention angepasst wird. So ist informativer Content – zum Beispiel ein Blogartikel, der Nutzerfragen ausführlich beantwortet – meist länger angelegt als transaktioneller Content, wie beispielsweise eine Shop-Seite. Relevanz kann dabei nicht nur durch Texte, sondern auch durch hochwertige Infografiken oder Videos geschaffen werden.


2. Erkenntnisgewinn

Was unterscheidet meinen SEO-Content von dem anderer, weit oben rankender Seiten? Oder anders gefragt: Welche relevanten Informationen enthält mein Content, die so noch nicht auf den anderen Seiten der Suchergebnisse erschienen sind? Hier gilt es, sich abzuheben und eine Nische zu finden – gerade, wenn die besten Plätze bereits vergeben sind. Das werden Sie nicht erreichen, indem Sie sich dort zur Nachahmung inspirieren lassen. Unser Tipp: Setzen Sie sich umfassend mit der zu behandelnden Materie auseinander, lassen Sie alles Sacken und seien Sie beim Schreiben einfach Sie selbst!

Originelle, nicht umschriebene Inhalte bieten Mehrwert. Genau das erkennen auch die Suchmaschinen und errechnen diesen Mehrwert über den „Information Gain Score“. Der Grund: Google hat erkannt, dass User*innen, die sich bereits eine Seite zu einem Thema angesehen haben, nicht dazu tendieren, ein zweites Ergebnis anzuklicken, das eine hohe Deckung mit dem ersten aufweist. Dieser Score belohnt also Varietät und Individualität – und das sollten Sie für ihren SEO-Content nutzen!

 

3. Einzigartigkeit

Nicht nur die Art der Aufbereitung Ihrer Informationen sollte von der Norm abweichen, wenn Sie Ihr SEO-Stück weit oben ranken sehen wollen, auch die Einzigartigkeit der Information selbst ist dafür von Bedeutung. Dies kann man zum Beispiel dadurch erreichen, dass man für seinen Text andere Quellen verwendet als man sie auf anderen, thematisch ähnlichen Seiten findet. Das ist zwar oft mit einem größeren Recherche-Aufwand verbunden, doch in diesem Fall wird es sich für Sie lohnen!

 

 

4. Vollumfänglichkeit

Versetzen wir uns hier wieder in das Vorgehen von Suchmaschinen: Sie werden den Nutzer*innen immer das bestmögliche Ergebnis auf ihre Suchanfrage liefern und die dahinterstehende Intention weitestgehend bedienen. Das schließt das Kriterium der Vollständigkeit der Information mit ein. Die Aufbereitung Ihres Textes muss thematisch also einen holistischen Ansatz verfolgen. Oder in SEO-Sprache: Er muss alle relevanten Keywords zum Thema enthalten und bedienen. Dies ist vor allem bei informationsorientierten Suchanfragen wichtig. Ein gutes Beispiel für die erfolgreiche, SEO-gerechte Bedienung solcher Suchen ist „Wikipedia“.

 


5. Struktur

Auch hier darf das Beispiel „Wikipedia“ als mustergültig gelten. Eine klare Struktur des Inhalts, gegliedert durch Überschriften und Zwischenüberschriften, hilft den Nutzer*innen, sich gut im Text zurechtzufinden, ihn wenn gewünscht zu überfliegen oder bei Bedarf schnell an eine bestimmte Information im Text zu kommen. Struktur schmeichelt nicht nur den Augen Ihrer Leser*innen.

6. Aktualität

Nichts ist so beständig wie der Wandel. Diese Worte wurden zwar schon vor 2500 Jahren erstmals formuliert, doch Recht damit hat Heraklit von Ephesus (535-475 v. Chr.) auch heute noch. Doch damit nicht genug, denn dieses Prinzip scheint bezogen auf das Internet nur noch mehr Gültigkeit zu besitzen. In nur 60 Sekunden entsteht so viel Content und passiert so viel, dass man es kaum fassen kann: 695.000 Instagram-Storys, 500 Stunden bei YouTube, 2,23 Millionen ausgegebene Dollar bei Amazon und: 5,7 Millionen Suchen bei Google. Selbst der beste Content wird früher oder später von dieser sich immer weiter beschleunigenden Dynamik erfasst und gerät so irgendwann in Vergessenheit.

Um so lange wie möglich sichtbar zu sein, müssen die Suchmaschinen Ihren SEO-Content als aktuell identifizieren können. Bei der Erstellung neuen Contents sollten Sie deshalb unbedingt darauf achten, dass Ihre Informationen aktuell sind und im besten Fall mit aktuellen Informationen unterlegt sind. Auch das Streuen einer Jahreszahl – wie Sie am Anfang dieses Textes lesen konnten – kann das gute Ranking Ihres Textes begünstigen.

 

 

Ein guter SEO-Text ist zuallererst ein guter Text

Diese Faktoren sind für sich genommen schon sehr wichtig, aber in ihrer Gesamtheit mehr als die Summe ihrer Teile. Erfüllen Sie mit Ihrem SEO-Text alle diese Kriterien, werden Sie damit nicht nur gut ranken, sondern im gleichen Zug den Nutzer*innen einen Mehrwert und echte Unterhaltung bieten. Dadurch steigt die Chance auf positive Nutzersignale, wie eine hohe Verweildauer, ein Wiederkehren, eine Newsletter-Anmeldung, ein Kaufabschluss, und so weiter.

Genauso wichtig ist aber auch, dass Sie Ihren Text beim Schreiben immer auch ohne die SEO-Perspektive denken können. Wenn Sie ansprechenden Content erstellen wollen, gehen Sie also am besten immer so vor, als wollten Sie einen gelungenen Text erstellen – mit dem einzigen Unterschied, dass sie ihn um die Dimension SEO erweitern. Wie Sie all das in die Praxis umsetzen, zeigen wir Ihnen nun Schritt für Schritt.

 


Schritt-für-Schritt-Anleitung: Wie schreibe ich einen SEO-Text?

Aller Anfang ist nicht schwer, wenn man gut vorbereitet ist. Wenn Sie einen SEO-Text auf professionellem Niveau zu schreiben planen, dann können wir Ihnen folgendes Vorgehen ans Herz legen:

 

Thema finden

Ohne Thema kein Text. Egal ob Sie ihn selbst schreiben oder ihn in Auftrag geben: Das Thema bestimmen Sie.

 

Keyword-Recherche: Definition von Haupt- und Nebenkeywords

Der nächste Schritt ist, das Thema in Keywords zu übersetzen und diese in Form eines Hauptkeywords und einigen Nebenkeywords zu definieren. Dabei kann es sich um ein einzelnes Wort oder eine Phrase handeln. Leiten die Ihre Keywords immer von der Suchintention Ihrer Zielgruppe ab, stets mit dem Fokus auf deren Nutzenmaximierung.

Haben Sie parallel auch immer die Wettbewerbssituation im Blick und prüfen Sie, wie viele autoritäre Websites Ihr Thema bereits bedienen. Denn im Zweifel müssen Sie sich die Frage stellen, wie realistisch es ist, für Ihre Auswahl von Keywords gefunden zu werden?

Stellen Sie in diesem Schritt sicher, dass Sie alle relevanten Keywords Ihres Themas beisammenhaben. Lassen Sie hier Lücken offen, können Sie ihr Thema aus Sicht der Suchmaschinen nicht vollumfänglich ausspielen und haben in der Folge weniger gute Chancen, weit oben zu ranken. Umgekehrt können Sie Lücken, die Sie bei der Konkurrenz erkennen, nischenhaft besetzen und Ihre Chancen auf die oberen Plätze steigern.

Die Keyword-Recherche können Sie direkt bei Google durchführen und sich dabei von der automatischen Vervollständigung inspirieren lassen. Die obligatorische SERP-Analyse (Search Engine Result Page) können Sie ebenfalls direkt dort vornehmen. Alternativ oder ergänzend zu Google können Sie auch Tools wie Ahrefs verwenden. Bei diesem Tool sehen Sie nicht nur, wie die Seiten ranken, sondern zum Beispiel auch, welche Intentionen sie bedienen, also eher informationelle oder eher transaktionelle.

Setzen Sie sich klare (und erreichbare) Ziele: Der Vorteil an SEO-Texten gegenüber „normalen“ ist, dass Sie den Erfolg Ihrer Arbeit mit vielen SEO-Tools messen können. Auf dieser Grundlage lässt sich nicht nur erkennen, warum Content erfolgreich ist oder wo noch Verbesserungsbedarf besteht. Erfolge lassen sich durch die richtige Interpretation von SEO-Analysen auch wiederholen und ausbauen.

Themenrecherche

Ihr Set an Keywords steht? Sehr gut, dann wieder zurück zum Thema! Eine ausgiebige Recherche und ein möglichst tiefes Eintauchen stehen am Anfang der Arbeit an Content mit Substanz und Mehrwert. Nur wenn Sie sich souverän im Thema bewegen und dahingehen können, wo Ihre Konkurrenz keine Antworten hat, werden Sie sich von selbiger abheben und auf sich aufmerksam machen. Wichtig dafür: Finden Sie heraus, warum Ihre Konkurrenz bei Ihrer Zielgruppe erfolgreich ist und bauen Sie das Fundament Ihres SEO-Textes auf diesem Wissen auf!

Inhalt vorstrukturieren – auch für die SEO-Optimierung sinnvoll

Erfahrene SEO-Texter*innen richten die Gliederung ihrer Texte meist schon vor dem Schreiben an SEO-Kriterien aus. Die Festlegung der Ober- und Unterthemen eines SEO-optimierten Textes spiegelt daher immer die ausgewählten Keywords wider. Der rote Faden, der so entsteht, kann von Suchmaschinen aufgenommen werden – zu Ihren Gunsten.

Dieser Schritt erleichtert aber nicht nur Ihnen und den Suchmaschinen die Arbeit, sondern sorgt für guten Lesefluss und vereinfachte Informationsaufnahme. Kurz gesagt: Gliedern Sie UX-freundlich und ermöglichen Sie so eine angenehme User Experience. Davon profitieren wirklich alle Seiten!

 

 

SEO-Texte schreiben

Die Vorarbeit ist geschafft, nun geht es ans Eingemachte: Schreiben, schreiben, schreiben. Wie genau Sie das tun, wissen Sie selbst am besten. Solange Sie alle nötigen Vorbereitungen getroffen haben und sich während des Schreibprozesses an ihnen orientieren, kann nicht viel schiefgehen. Ganz egal, wie Sie Ihren Text schreiben, seien Sie einzigartig, interessant und mutig! Unpassende, überflüssige oder peinliche Passagen können Sie danach immer noch kürzen, ändern oder komplett streichen. Und das bringt uns direkt zum nächsten Schritt.

 

 

Editieren

Manche mögen es anders halten, doch in den meisten Fällen ist es wohl so, dass zwischen dem Schreiben und dem Editieren im besten Fall eine Nacht liegt. Gerade bei der Bearbeitung langer Texte kann sich eine nicht zu unterschätzende „Betriebsblindheit“ einstellen, die dazu führt, dass einem selbst offensichtliche Tipp-, Zeichen- oder Grammatikfehler bei der Korrektur nicht mehr ins Auge springen.

Ganz ähnlich verhält es sich mit stilistischen Fragen. Wenn Ihr Text Stellen enthält, bei denen Sie sich beim Schreiben nicht ganz sicher sind, ob diese „funktionieren“, dann wird Ihnen eine Nacht Schlaf die nötige Klarheit verschaffen. So haben Sie die notwendige Distanz zum Text hergestellt, die Sie für geduldiges und sachliches Korrigieren brauchen.

Am Ende dieses Schrittes sollten Sie sich ehrlich fragen, ob Ihr Text die vorher festgelegten Ziele erfüllt und ob Sie Ihren roten Faden halten konnten. Stimmt mit dem Text alles, geht es an die optische Aufwertung Ihrer Arbeit.

 

 

Bildersuche

Passendes Bildmaterial lockert den Text nicht nur auf und ist schön anzusehen. Ein guter Mix aus Fotos, Infografiken oder Illustrationen sagt der Suchmaschine: Hier wird die für die Nutzer*innen relevante Aussage auf zielgruppengerechte Weise veranschaulicht. Das wiederum wirkt sich positiv auf das Ranking Ihres SEO-Textes aus. Voraussetzung ist, dass Sie die Medien mit einem Alt-Tag versehen, also einem Alternativtext. Dieser ermöglicht den Crawlern der Suchmaschinen die bessere Einordnung Ihres Contents.

 

Freigabe und Upload

Nur noch ein Schritt und Ihr Content kann performen! Wenn Sie Ihren Text beauftragt haben, empfiehlt es sich immer, den Schritt „Editieren“ zur Sicherheit noch einmal selbst zu gehen. Wenn Sie Urheber*in sind, haben sie das ja bereits erledigt und können sich direkt an den Upload machen.

Wenn Sie Ihren Text in Word oder einem anderen Programm geschrieben haben, müssen Sie diesen jetzt nur noch in ein CMS (Content Management System) Ihrer Wahl übertragen. Von dort trennen Sie nur noch eine allerletzte Überprüfung und ein Mausklick von der Veröffentlichung. Herzlichen Glückwunsch, Ihr SEO-Text ist nun online!

 


SEO-Texte schreiben: 7 Tipps zum Verfassen des Contents

Herausragende SEO-optimierte Texte schreiben Sie, indem Sie sich an den Bedürfnissen Ihrer

Zielgruppe und den Richtlinien der Suchmaschinen orientieren. Wir haben sieben Tipps für Sie zusammengestellt, die Ihrem Content den Weg nach oben ebnen:

  1. Konzentrieren Sie sich beim Verfassen von SEO-Content auf ein Thema, das Sie holistisch und unter Berücksichtigung der Suchintention Ihrer Zielgruppe aufbereiten.
  2. Legen Sie Wert auf eine sorgfältige Vorbereitung. Dazu zählen die Keyword-Recherche sowie die SEO-optimierte Strukturierung Ihres Textes
  3. Recherchieren Sie ansprechende Bilder, die die Chancen Ihrer SEO-Texte auf ein gutes Ranking verbessern. Denken Sie dabei an Content für den Alt-Tag.
  4. Überarbeiten und aktualisieren Sie bereits veröffentlichte Content nach Bedarf und schaffen Sie so langfristig Relevanz für Ihre SEO-Texte. Und bringen Sie für langfristigen Erfolg auch Ihr Wissen über das Thema SEO regelmäßig auf den neuesten Stand.
  5. SEO-Texte schreiben Sie am besten mit einem konkreten Ziel vor Augen: Welche Interaktion sollen meine Nutzer*innen nach dem Lesen durchführen und wie kann mein Content sie gezielt dorthin führen?
  6. Überoptimieren Sie Ihre SEO-Artikel nicht! Setzen Sie auf Natürlichkeit und ziehen Sie Lesefluss und gute Argumente immer der Platzierung eines weiteren Keywords vor.

Nutzen Sie Keywords für die Suchmaschine, aber Sprache für die Menschen, die Ihre Texte lesen sollen. Ihre Ansprache sollte abholen, mitnehmen und aktivieren sowie einen respektvollen Ton treffen. Das ist beispielsweise über geschlechtersensible, inkludierende Sprache möglich.

 

 

 

SEO-Texte: FAQ

 

Wie lang sollten SEO-Texte sein?

Zu dieser Frage kursieren viele Zahlen, mutmaßliche Mindestlängen und unterschiedliche Meinungen. Fakt ist: Die Länge des Textes ist kein Ranking-Faktor und auch kurze Texte können weit oben ranken. Das hat Google selbst mehrfach klargestellt. Dennoch: Die Erfahrung zeigt, dass Content weit oben rankender Seiten im Durchschnitt länger ist. Hier lohnt sich wieder der orientierende Blick zur Konkurrenz. Wie umfangreich bereitet sie ihren Content zum Thema auf?

Am Ende sollte jedoch der Grundsatz gelten: Wie lang muss mein Text sein, damit ich ein Thema mithilfe meiner Keywords und vor dem Hintergrund der Suchintention meiner Zielgruppe umfassend und mit Mehrwert abbilden kann?

 

Wo sollte ich Keywords platzieren?

Keywords entfalten ihre Wirkung an unterschiedlichen, aber sicher nicht an allen Stellen des Textes. Konzepte wie Keyword-Dichte und WDF*IDF haben mittlerweile weitestgehend ausgedient. In zeitgemäßem SEO-Content finden Sie Keywords...

  • ...im Title-Tag
  • ...in den H1- und H2-Überschriften
  • ...in den Alt-Tags des Bildmaterials
  • ...in den ersten 100 Wörtern des Fließtextes
  • ...und im Outro, dem letzten Absatz eines SEO-Textes.

Haben Sie diese Platzierungsmöglichkeiten mit Ihren Keywords abgedeckt, sollten Sie diese nur noch sparsam verwenden und nach Möglichkeit mit Synonymen oder Umformulierungen arbeiten, damit Ihr Text natürlicher wirkt. Doch keine Sorge, auch diese Umschreibungen können die Crawler erkennen und für die Bewertung Ihres Contents berücksichtigen.

 

Meine Konkurrenz ist zu stark, was kann ich tun?

Wenn Sie Keywords verwenden, mit denen autoritäre Domains ranken, gibt es zwei Möglichkeiten:

  1. Je nach Ausgangsposition und Ihrer Chancen, kommen Sie vielleicht zu dem Schluss, dass es unrealistisch ist, Ihr Glück mit dem gleichen Set Keywords zu versuchen. Hier wäre das Umschwenken auf ein anderes, weniger stark besetztes Thema eine Möglichkeit.
  2. Wenn Sie es wirklich wissen wollen, dann sollten Sie sich auf die Suche nach Schwachstellen in der SEO-Arbeit begeben. Mit ein bisschen Glück finden Sie eine Nische, die Sie mit Ihrem Content erobern können, um so trotz starker Konkurrenz weit oben zu ranken.

 

Tools zur Erstellung von SEO-Texten

Der Einsatz von Tools für die Erstellung von SEO-Content kann Ihre Arbeit deutlich erleichtern und ist allein deshalb schon zu empfehlen. Ein weiterer Grund, warum wir Tools empfehlen, ist die Möglichkeit, zu messen, wie Content performt. Auf dieser Basis können Verbesserungen vorgenommen werden, damit der Content noch besser von den Suchmaschinen bewertet wird.

 

Welche Tools bieten sich an?

Searchmetrics und sein Content Editor haben sich als wirkungsvolle Instrumente für die Erstellung von SEO-Content bewährt. Auch bei Surfer SEO, Ubersuggest oder der KWFinder handelt es sich um erprobte Tools, die die Arbeit von Texter*innen noch weiter professionalisieren können. Dies trifft auch auf Answer the Public zu. Mit diesem Tool können Sie gezielt Fragen recherchieren, die sich Ihre Zielgruppe zu einem bestimmten Thema stellt.

Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, via Plugin mit Tools direkt in Ihrem CMS zu arbeiten. Für das CMS WordPress gibt es zum Beispiel das Plugin Yoast SEO.

Ausblick: SEO-Content erstellen mithilfe von AI

SEO-Texte mit einem Klick erstellen? Was wie Musik aus einer fernen Zukunft klingt, ist schon heute möglich. Tools wie Jasper.ai liefern den Beweis dafür. Sie errechnen eigenständig SEO-Content und spielen ihn vollautomatisch in Form von Sprache aus – Sie arbeiten also im Prinzip genauso wie Suchmaschinen, nur umgekehrt. Dadurch lassen sich vor allem komplexe und umfangreiche Themen als Inhalte in SEO-Form bringen.

Doch diese Innovation kommt mit einem großen „Aber“: Automatisch erstellte Inhalte, also auch SEO-optimierte Texte, die von KI kreiert werden, verstoßen gegen die Richtlinien von Google. Es ist absehbar, dass dies auch in Zukunft der Fall sein wird. Daher lassen sich auf diesem Wege entstandene SEO-Texte in Zukunft vermutlich nur sehr eingeschränkt in der Praxis nutzen. Für Anschauungszwecke oder als Vergleichsmaterial könnten sie jedoch schon bald eine wichtige Rolle für die Arbeit im Bereich SEO spielen.

 

Sie suchen Unterstützung bei der Erstellung von SEO-Texten?

Künstliche Intelligenz wird die Expertise professioneller SEO-Texter*innen zu unserem Glück wohl auch in Zukunft kaum ersetzen können. Wenn Sie Ihren Content auch nach der Lektüre unseres Leitfadens trotzdem nicht selbst erstellen wollen, unterstützt husare Sie gern dabei. Wir übernehmen für Sie sämtliche dazugehörenden Leistungen, wie die Keyword-Recherche, die Konzeption der Inhalte, die Bildersuche sowie die Auswertungen und Analysen zur Performance Ihres Contents. Wir sorgen dafür, dass Ihr Thema ankommt, bei Mensch und Maschine!

An alles gedacht? Ihre Checkliste für starken SEO-Content:

  • Ich kenne die Bedürfnisse und die Suchintention meiner Zielgruppe
  • Meine Keywords decken mein Thema vollständig ab
  • Mein SEO-Text besitzt Relevanz, bietet Erkenntnisgewinn und ist einzigartig, inhaltlich vollständig, sinnvoll strukturiert und aktuell
  • Ich kenne die 7 Tipps zum erfolgreichen SEO-Texten
  • Inspirationen sind keine Textvorlagen
  • Ich schreibe nicht nur für die Suchmaschine, sondern zuallererst für Menschen
  • Ich schreibe einzigartig, interessant und mutig

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