Markenliebe in der digitalen Welt

Markenliebe in der digitalen Welt

Die digitale Welt hat zu einer veränderten Wahrnehmung von Marken geführt, was zwangsläufig auch die Liebe zu Marken beeinflusst. Die Ursache liegt dabei nicht hauptsächlich bei der Marke oder den Produkten selbst, sondern am veränderten Umgang durch den Konsumenten mit ihr. Und nicht zuletzt den vielen unterschiedlichen Wegen, über die er mit der Marke in Kontakt treten kann. Markenspezialist Joe Fuchs, Geschäftsführer von husare hamburg, veranschaulichte in der husare akademie, wie Unternehmen ihre Marke erfolgreich in der digitalen Welt erlebbar machen.

Digitalstrategie hat ausgedient

„Ich bin mir sicher, dass ganz viele von Ihnen über eine Digitalstrategie nachdenken. Und ich sage Ihnen: Hören Sie auf!“ – „Aber Moment mal, die haben wir doch ganz oben auf der Agenda!“, wird manch ein Teilnehmer bei diesen Worten gedacht haben. Schließlich sorgen die immer wieder neuen digitalen Trends für ständige Bewegung, erfordern Flexibilität und stellen Unternehmen damit vor große Herausforderungen. Und dann keine Digitalstrategie? Erleichterung ging daher auch durch die Reihen, als Joe Fuchs seine Aussage erklärt: Man kann digitale Trends, Einflüsse und Kommunikationswege schlichtweg nicht mehr ausblenden. Es gibt heute nur noch eine Welt und die ist digital. Für diese gilt es, eine Strategie zu formulieren. Eine Trennung macht somit keinen Sinn, vielmehr muss das Ziel sein, Dinge, die man im Marketing macht, zusammenzuführen. „Wir brauchen eine Strategie in einer digitalen Welt!“

Brauche ich eine Marke?

Auf jeden Fall! Aber damit wir uns richtig verstehen: Marke ist nicht nur ein Logo. Oder eine CI. Oder ein Produkt. Marke ist das gute Gefühl, das der Kunde hat, wenn er an eine Marke denkt. Das, was der Kunde sagt, wofür ein Unternehmen steht. Es geht also um die Beziehungen zwischen Marke und Kunden. Im Entscheidungsprozess kann eine gute Markenwahrnehmung ausschlaggebend sein. Der Kunde hat in der Regel wenig Zeit für seine Entscheidung, dabei aber eine Vielzahl an Auswahlmöglichkeiten. Wenn er gleiche Qualität und gleiche Eigenschaften bekommt, ist das Vertrauen zum Anbieter ausschlaggebend – und wiegt im Zweifel mehr, als die Frage nach dem Preis. Unternehmen wie Starbucks machen es vor: Eine starke Marke rechtfertigt höhere Preise. Ein entscheidender Faktor bei der Frage, ob man überhaupt eine Marke braucht. Schließlich verkauft Starbucks im Grunde auch „nur“ Kaffee.

Markenliebe – es gibt sie noch!

Erfolgreiche Marken haben in der Regel vor allem eins geschafft: Sie haben ein konkretes Thema besetzt. Seien es Nutella und das Frühstück, Erdinger Weißbräu und die Heimat oder Hipp und die Mütter – Marken wie diese haben sich gefragt, wie sie sich vom Wettbewerb differenzieren können und daraufhin klare Position bezogen. Auf dem Weg dahin gilt es, sowohl intern mit den Mitarbeitern als auch extern mit Kunden, den Dialog zu pflegen, hinzuhören, um diese wichtigen Insights in die Positionierung der Marke einfließen zu lassen. „Was denkt eigentlich mein Kunde von mir?“ ist eine Frage, der sich jedes Unternehmen während des Prozesses der Markendefinition stellen sollte. Und auch regelmäßig danach, denn auch ein innovatives, klar positioniertes Produkt kann, wenn die Marke nicht gepflegt wird, die Gunst des Kunden verlieren.

„Nein“ sagen will gelernt sein

Haben Sie mit Ihrer Marke erfolgreich eine Nische besetzt und Position bezogen, geben Sie das nicht auf! Es wird immer Stimmen geben, die „mal etwas anderes probieren“ oder radikale Schritte für mehr Aufmerksamkeit gehen möchten. Wenn das Ihrer Marke entspricht, gut. Wenn nicht, trauen Sie sich, energisch „Nein!“ zu sagen, um die Authentizität Ihrer Marke zu bewahren. Sie würden doch auch nicht die Tafel Ritter Sport demnächst rund machen, oder?

Sie sehen, dass man eine Marke braucht. Dass man sie wohlüberlegt aufbauen und pflegen muss. Und dass die dazugehörige Strategie in einer digitalen Welt funktionieren muss. Joe Fuchs hat aufgeräumt und Wege aufgezeigt, wie die Kommunikation zwischen Marken und Konsumenten in der digitalen Welt gelingen kann. Beherzigen auch Sie das in Zukunft bei Ihrer Strategie! Als kleine Gedankenstütze nennen wir Ihnen hier noch einmal die wichtigsten Kriterien:

Der Weg zu einer starken Marke:

  1. Differenzierung
  2. Zusammenarbeit + Zuhören
  3. Innovation
  4. Position beziehen
  5. Pflegen

Bilder und Eindrücke der Veranstaltung finden Sie hier und auf unserer Facebook-Seite. Wir freuen uns über Feedback!

Ihre Marke benötigt noch etwas Krafttraining? Ihre Strategie noch digitalen Feinschliff? husare hilft Ihnen in beiden Disziplinen – kontaktieren Sie Joe Fuchs per Telefon unter +49 40 325084 40 oder nehmen Sie per Mail Kontakt zu uns auf: info@husare.de