Interne Kommunikation: Wie Ihr Unternehmen von innen nach außen wachsen kann.

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aschinen werden gewartet und gepflegt. Investiert wird nur in Dinge, die man mit Blaskapelle und Bratwurst einweihen kann. Aber wie sieht es in den Unternehmen mit den Mitarbeitern aus? Ist jemand für die Interne Kommunikation verantwortlich? Gibt es ein Budget für die Interne Kommunikation? Weiß jeder Mitarbeiter wofür das Unternehmen steht und welche Ziele es verfolgt?

Mit dieser Fragestellung eröffnete Thomas Hans, geschäftsführender Gesellschafter der husare gmbh, den ersten Workshop der husare akademie im Jahr 2012. Und schockte die gut 60 Gäste sogleich mit folgenden Zahlen: Laut der Workforce Study von Towers Perrin wissen im Schnitt lediglich 37 % der Mitarbeiter was ihr Unternehmen erreichen will. Nur 20 % sind von den Zielen ihres Unternehmens begeistert und nur 15 % fühlen sich bei der Zielerreichung unterstützt.

Das würde bedeuten, dass nur vier Spieler einer Fußballmannschaft wissen, wo das Tor steht

Übertragen auf eine Fußballmannschaft würde das bedeuten, dass nur vier Spieler wissen, wo das Tor steht, nur zwei Spieler sich für das Spiel begeistern und lediglich 1,5 Spieler fühlen, dass ihr Trainer hinter ihnen steht. Auch die Gallup-Studie zeigt kein anderes Bild: Demnach sind nur 13 % der Mitarbeiter in deutschen Unternehmen involviert und ganze 66 % emotional nur gering an ihr Unternehmen gebunden. Doch was genau heißt das für die Unternehmen? Was kostet das? Die volkswirtschaftlichen Kosten aufgrund von innerer Kündigung belaufen sich jährlich auf eine Summe von 125 Mrd. Euro, dafür bekäme man 621.810 Einfamilienhäuser, 167.422.771 iPhones oder 429 Airbus A380.

Employer Branding versus Interne Kommunikation.

Eine weitere Folge davon: 43 % Fluktuationsperspektive. Für ein Unternehmen mit 500 Mitarbeitern bedeutet das jährliche Kosten in Höhe von 657.000 Euro. Thomas Hans: „Das ist für die Personaler ein irrer Aufwand! Und der immer stärker aufkommende Fachkräftemangel verstärkt das Problem“. An dieser Stelle spielt besonders das sogenannte Employer Branding für Unternehmen eine entscheidende Rolle. Employer Branding beschäftigt sich vordergründig mit der Darstellung der Arbeitgebermarke, somit mit der Sicht von Außenstehenden. Unternehmen müssen sich von der Konkurrenz abgrenzen. Das geht nicht über reine Verkaufslackierung. Es reicht nicht, schick gestaltete Stellenanzeigen zu schalten und angehenden Mitarbeitern das Blaue vom Himmel zu versprechen. Der Aufbau einer Arbeitgebermarke beginnt daher stets im Unternehmen selbst und das Fundament für glaubwürdiges Employer Branding zieht die Kraft aus der internen Kommunikation und ist somit ein Bestandteil dessen.

Bei interner Kommunikation geht es, wie der Name schon sagt, um die Kommunikation innerhalb des Unternehmens. Also wie die Unternehmens- und Markenwerte verinnerlicht und umgesetzt werden. Um das eigene tägliche Handeln der Mitarbeiter, die Zusammenarbeit untereinander und wie es nach außen strahlt. Dabei kann Interne Kommunikation helfen zufriedene, loyale und stolze Mitarbeiter zu bekommen. Mit ihr kann Transparenz geschaffen, Aufmerksamkeit geweckt, Identifikation erhöht und die Bindung ans Unternehmen gesteigert werden.

Das persönliche Gespräch ist das wichtigste Medium der internen Kommunikation

Dabei steht bei den Top 5 der Instrumente immer noch das persönliche Gespräch ganz oben, gefolgt von Intranet, Mitarbeiterversammlung, Flurfunk und der Mitarbeiterzeitung. Für weniger wichtig erachten Mitarbeiter laut des Trendmonitors Interne Kommunikation 2011 Medien wie Corporate Radio, Corporate TV oder einen Unternehmensblog.

Best-Practice-Beispiele

Auf zufriedene, gesunde und loyale Mitarbeiter setzen auch Unternehmen wie ninka oder OKE. In der ninka Gesundheitsoffensive stehen ganz klar die Mitarbeiter im Vordergrund. Dem Bad Salzuflener Unternehmen ist klar, dass die Gesundheit und Zufriedenheit der Mitarbeiter ein entscheidender Faktor für den Erfolg des gesamten Unternehmens ist. Das Best-Practice-Beispiel OKE-Group zeigt außerdem, wie wichtig es ist, dass Personal und Marketing an einem Strang ziehen und dass auch die Unternehmensführung hinter dem Konzept stehen muss, damit es erfolgreich wird. Denn nur dann schafft Interne Kommunikation Potential, Kraft und Erfolg für das gesamte Unternehmen.

Stimmen von der Veranstaltung

Fazit & Empfehlung:

  1. Man kann nicht nicht kommunizieren!
  2. Dann macht man es lieber gleich zielführend & strategisch.
  3. Budgets zielgerichtet einsetzen.
  4. Es ist nicht wirklich schwer – man muss es nur einfach machen.
  5. Und: es macht unendlich Spaß!
  6. Und: es macht unglaublich erfolgreich!

Wollen Sie mehr zum Thema Interne Kommunikation erfahren? Dann melden Sie sich gerne bei uns! Schreiben Sie einfach eine E-Mail an akademie@husare.de oder rufen Sie an unter: +49 2572 9363 20.