husare digital – Die optimale Webseite als digitale Visitenkarte!

D

ie Gründe für den Besuch Ihrer Website sind vielseitig. Ob User nach konkreten Antworten für ein Problem suchen, sich über Ihre Produkte informieren möchten oder sich bei Ihrem Unternehmen bewerben wollen – sie alle haben ein Problem, für das sie eine Lösung suchen. Eine Kernaussage des Breakfast-Meetings der husare Akademie 2017 lautet daher:

Kennen Sie Ihre Website-Besucher und deren Bedürfnisse?

Martin Kleinberns, Content-Strategist, und Mark Bourichter, Head of Digital bei husare, referierten beim Breakfast-Meeting zum Thema „Die optimale Website als digitale Visitenkarte“ zu den Grundpfeilern der optimalen Unternehmenswebseite. Außerdem stellte Mark Bourichter hilfreiche Tools vor, die bei der Website-Konzeption sowie der laufenden Optimierung helfen können, Schwachstellen und Potenziale der eigenen Website aufzuzeigen.

„Sehr oft gehen Unternehmen von falschen Voraussetzungen aus, wie Ihre Nutzer auf die Seite gelangen“, fasste Martin Kleinberns zusammen. Ein elementarer Knackpunkt in der Konzeption – denn wer nicht weiß, an welcher Tür der Nutzer klingelt, kann ihn auch nicht angemessen begrüßen. Ein wichtiger Schritt in der Website-Konzeption ist daher die Erstellung von „Use-Cases“ – also Nutzungsszenarien von unterschiedlichen Website-Besuchern.

Tipp: Legen Sie bereits hier für den jeweiligen Nutzer Keywords und Keyword-Kombinationen fest.

Haben Sie für eine Teilzielgruppe, beispielsweise „Bewerber“, ein Keyword-Set festgelegt, können Ihnen die kostenfreien Tools „Google Trends“ und „AnswerThePublic“ helfen, Ihren Content optimal auf die Bedürfnisse der Zielgruppe auszurichten.

Diese Tools zeigen das Suchverhalten der Internetnutzer auf. „Die Startseite ist in den meisten Fällen nicht der Einstiegspunkt von Nutzern, die Ihr Unternehmen noch nicht kennen. Google steuert Bewerber beispielsweise direkt auf die Karriereseite. Folglich muss sich hier der passende Content befinden und nicht nur eine Kontaktseite der Personaler, obwohl das meist ebenfalls fehlt“, erklärte Martin Kleinberns die nutzerorientierte Strategieentwicklung. Jeder der Nutzergruppen, die Sie per Use-Case definiert haben, sollte also ein oder mehrere eigene Bereiche auf der Website zugeordnet werden.

Re-Launch vs. Microsite

Klingt einfach, ist es aber im Kontext großer Unternehmens-Websites mit strikten strukturellen und inhaltlichen Vorgaben nicht. Insbesondere bei internationalen Websites ist eine zeitgemäße und zielgruppengerechte Optimierung ohne einen intensiven und langwierigen Re-Launch nicht schnell umsetzbar. In diesem Fall können Landingpages oder Microsites eine Lösung sein, um erfolgsversprechende Kampagnen schnell umzusetzen oder neue Zielgruppen anzusprechen.

  • Es handelt sich um erklärungsbedürftige Produkte (Bsp.: Fresh Power von Severin). Um diesen und ihren Nutzen ausreichend Raum zu bieten, macht eine Microsite Sinn.
  • Der auf der Microsite gebotene Content spricht eine andere bzw. nur einen Teil der Zielgruppe an (Bsp.: Bockstark von DAF Trucks). Mit einer Unterseite können Kampagnen, Aktionen oder die Einführung einer Submarke kurzfristig umgesetzt werden, ohne dass diese in die bereits bestehende Website integriert werden müssen.
  • Die Architektur der Webseite passt nicht auf die Original-Webseite (Bsp.: Stories from the Tanke von UTA), z. B. auch, weil sie eine andere Zielgruppe anspricht. Auf einer eigenen Microsite wird der Sub-Marke bzw. den Produkten eine eigene Bühne geboten – absolut zielgruppengerecht!

Content is King – Context is God

Die Nutzung von Auswertungs-Tools zur Erstellung von Inhalten alleine reicht nicht aus. „Ist ein Thema gut recherchiert, hilft alles nichts, zieht der Content nicht“, warnte Martin Kleinberns. „Dieser sorgt am Ende für Reichweite und schafft Akzeptanz für das Unternehmen bzw. die Marke.“ Denn Google bewertet nicht nur semantische Aspekte Ihrer Website (bspw. Keywords), sondern wertet auch das tatsächliche Nutzerverhalten als Indikator für eine hohe Relevanz.

Die Integration von Social Buttons, die dem Besucher erlauben die Inhalte schnell und einfach in sozialen Medien zu teilen, liefern Google zusätzlich „Social Signals“ – ein weiterer Treiber eines hohen Rankings. Animationen oder Videos werten einen Beitrag zusätzlich auf. Das Design der Webseite darf immer erst an zweiter Stelle, nach der Performance kommen. „Zunächst muss das Benutzerbedürfnis befriedigt sein!“, betonte Martin Kleinberns.

Impressionen vom letzten Breakfast Meeting

Wie steht es um Ihre digitale Visitenkarte? Stellen Sie sich zur Bestandsaufnahme zunächst kritisch folgende Fragen:

  • Ist Ihre Webseite Direktorin beim ersten Eindruck?
  • Ist Ihre Webseite Informantin?
  • Ist Ihre Webseite allwissende Verkäuferin?
  • Ist Ihre Webseite Markenbotschafterin?

Wenn Sie 2 dieser 4 Fragen verneinen, wird es Zeit, zu handeln. Denn bei Ihrer Digitalen Visitenkarte sollten Sie keine Kompromisse eingehen. Wenn Sie eine Beratung bezüglich der Planung und Optimierung Ihrer Webseite wünschen, melden Sie sich gerne bei:

Mark Bourichter
Head of PR & Social Media
+49 2572 9363-29
m.bourichter@husare.de