Breakfast-Meeting: Und wie geht‘s jetzt weiter mit dem Web 2.0?

„E

s wird nur spannend, wenn Sie mitmachen!“, mit diesen Worte begrüßte Thomas Börgel, geschäftsführender Gesellschafter der brandhelfer Marketing & Kommunikation GmbH, die gut 70 Gäste der wissensbilder akademie zur Veranstaltung „2011: Und wie geht’s jetzt weiter mit dem Web 2.0? Trends und Erfolgsstrategien für Ihr Online-Marketing“, denn das Web 2.0 ist das Mitmachweb und auch der Vortrag sollte ein Vortrag 2.0 werden. Doch worauf kommt es an im Web 2.0? „Zuallererst steht der Nutzen im Vordergrund. Und zwar der persönliche, individuelle Nutzen“, stellte Thomas Börgel klar. „Der Mensch muss im Mittelpunkt stehen.“ Wichtig sind außerdem eine Leichtigkeit, das Miteinander und natürlich darf auch der Spaß im Internet nicht fehlen. Konkret geht es also darum, kommunikative Angebote zu formulieren, sich zu zeigen und selber aktiv zu werden – 100 % glaubwürdig mit entsprechenden Anknüpfungspunkten für die Adressaten.

Web 2.0 ist Dialog auf Augenhöhe.

Im Marketing ist noch überall die Kernbotschaft in aller Munde. Doch was heute noch die Kernbotschaft ist, wird morgen die Kernfrage sein. Denn: Wer fragt, der führt und zeigt echtes Interesse. Das gilt sowohl für Mitarbeiter als auch für Kunden und Partner. Web 2.0, das bedeutet also: Dialog auf Augenhöhe, Interesse zeigen und Fragen stellen. Denn Dialog, Transparenz und Offenheit führen zu echtem Leadership – die einseitige Beschallung der Zielgruppen war gestern.

Doch wie schafft man das? Wie wird man zum echten (Online-)Helden? Und was ist ein Held überhaupt? Wikipedia sagt dazu: „Ein Held ist eine Person mit besonders herausragenden Fähigkeiten oder Eigenschaften, die sie zu besonders hervorragenden Leistungen, sogenannten Heldentaten, treibt.“ Wichtig sind also herausragende Fähigkeiten, Eigenschaften und Leistungen. Im Marketing bekanntlich auch USP (unique selling proposition) genannt. Doch reicht das schon zum Heldentum? Thomas Börgel warf ein: „Helden werden von anderen gemacht – indem sie davon sprechen. Und sie brauchen Unterstützung. Harry Potter hatte Professor Dumbledore, Luke Skywalker hatte Meister Yoda und Sie haben Ihre Kunden, denn die können Sie zu Helden machen!“ Und wie Meister Yoda schon sagte, so gilt auch und besonders im Web 2.0: „Tu es oder tu es nicht, es gibt kein Versuchen.

Kommt jetzt das Web 3.0 – oder ist es schon da?

Doch wie geht es nun weiter mit dem Web 2.0? Gibt man „Web 2.0 Trends“ bei Google ein, so findet man überwiegend Beiträge, die schon ein paar Jahre alt sind. Kommt also jetzt das Web 3.0? Oder ist es vielleicht schon da – und wir haben es gar nicht bemerkt? Sicher ist: Kommunikation verändert sich, hat sich verändert und wird sich auch in Zukunft verändern. Wo früher für Verabredungen noch eine persönliche Einladung ausgesprochen wurde, rief man später einfach an und heute schreibt man schnell eine SMS.

Was erwartet uns also in der Zukunft? Im sogenannten Semantic Web wird (im übertragenen Sinne) das Web sprichwörtlich verlassen. Waschmaschinen werden uns zum Beispiel automatisch auf die richtigen Waschprogramme und -pulver hinweisen. Augmented Reality, die computergestützte Erweiterung der Realitätswahrnehmung, wird heute schon vielerorts eingesetzt, besonders im mobilen Bereich. Und auch hier liegt ein Trend der Zukunft. Virtuelle und reale Welt sind nicht mehr strickt getrennt voneinander. Laut der Studie „Go Smart“ aus dem Jahr 2010 besitzen im Jahr 2012 22 % der Deutschen ein Smartphone, doch diese Zahlen sind schon jetzt fast erreicht und werden also wohl weit übertroffen. Somit wird ein großer Teil aller Handynutzer überall und zu jeder Zeit online sein. Für das Marketing bedeutet das: Die mobile Website wird zur Pflicht.

QR-Codes als Brückentechnologie.

Dieser Trend zur mobilen Onlinenutzung bietet dem Marketing viele Chancen. In einem einfachen, kleinen und doch beeindruckenden Gewinnspiel zeigte Thomas Börgel die Möglichkeiten von QR-Codes. Wer am schnellsten mit seinem Smartphone einen Code einscannte, gewann ein Buch. Thomas Börgel: „Diese Brückentechnologie verbindet wunderbar Print und online und ist vielseitig einsetzbar.“ Und das nicht nur bei Gewinnspielen. QR-Codes eignen sich gut für Produktinfos, Ticketverkäufe, Empfehlungsmarketing, Visitenkarten, können Filmkabinen auf Messen ersetzen und machen vor allem eins: Spaß! Zum Abschluss der Veranstaltung war allen klar: Ob Web 2.0, Web 3.0 und was die Zukunft auch bringt: Es verlangt nach tollen neuen Ideen! Wichtig ist es, viele Impulse und vor allem neue Impulse zu setzen, innovativ zu sein. Das macht wahre (Online-)Helden aus.

5 Erfolgsfaktoren, um eine echte (Online-) Bewegung zu starten

  • Es bedarf Mut.
  • Es muss einfach sein.
  • Es muss relevant sein.
  • Es bedarf Gemeinsamkeit und Gleichberechtigung. (Nicht Leader/Follower)
  • Es muss wahrnehmbar sein.

Dann reduziert die Gruppe das Risiko für jeden Einzelnen – und es gibt keinen Grund mehr, nicht dabei zu sein.

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