Content fängt bei der Zielgruppe an – diese 3 Tools helfen Ihnen dabei, sie zu verstehen.

Sie haben einen Blog oder eine Website, die Sie mit Content befüllen wollen. Sie haben bestenfalls Themen, die für Ihre Zielgruppe relevant sind, wissen aber nicht genau, wie Sie diesen optimal für Ihre Website aufbereiten sollen? Diese drei Tools helfen Ihnen dabei, mehr über Ihre Zielgruppe zu erfahren, die passenden Keywords zu finden und genau den Content zu produzieren, den Ihre Zielgruppe sucht.

Mit redaktionellen Inhalten den Nutzer lenken und halten

Mit Ihrem Content wollen Sie in den Suchergebnissen als Erstes angezeigt werden. Sollten Sie deshalb die Texte mit Keywords vollstopfen? Besser nicht! Keyword-Stuffing wird von Google & Co. hart abgestraft, denn auch der Suchmaschinen-Gigant hat erkannt: Inhalte müssen für den Leser geschrieben sein. Für Sie bedeutet das: Sie müssen Ihre Zielgruppe verstehen und wissen, was diese bewegt. Im Vordergrund steht deshalb immer die Suche nach Themen, die Ihrer Zielgruppe einen Mehrwert bieten.

Wie schaffen Sie einen Mehrwert durch Ihre Inhalte?

Einen Mehrwert zu bieten, bedeutet auf mögliche Fragestellungen und Informationsbedürfnisse der Nutzer einzugehen. Ein Praxisbeispiel: Interessiert sich der Nutzer für eine Gartenlaube, so muss er sich zunächst mit der benötigten Baugenehmigung auseinandersetzen. Für uns bedeutet das, wir haben eine klassische Kaufbarriere identifiziert, die wir mit unseren Inhalten beseitigen können und den Nutzer somit näher an den Kaufabschluss führen.

Ein Text mit Mehrwert würde dem Nutzer in diesem Fall über die notwendigen Genehmigungen informieren, z.B. in welchen Bundesländern welche Vorschriften gelten oder wo er die passenden Antragsformulare findet. Optimalerweise kann sich der Nutzer am Ende unseres Artikels, unseres Videos oder unserer Infografik direkt das passende Gartenhaus aussuchen und bestellen. Um solche typischen Kaufbarrieren auch für Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung zu identifizieren, kann man sich der klassischen Marktforschung bedienen. Allerdings gibt es auch im Netz kostenfreie Tools, die Ihnen die Zielgruppenanalyse und Themenrecherche besonders einfach machen.

Die Content-Recherche – Was Ihre Zielgruppe bewegt

Die Recherche von relevanten Themen und Keywords fällt vor allem bei komplexeren Themen oder Produkten oft nicht leicht. Mit einigen einfachen Tools sind aber auch unbekannte Themen schnell durchleuchtet.

Um Themen zu vertiefen, hilft Ihnen die Nutzung des Tools answerthepublic. Nach Eingabe eines Keywords stellt das Tool – basierend auf echten Suchanfragen – Fragestellungen und Kombinationen aus Präpositionen und Ihrem Keyword visuell dar. Dadurch können Sie etwas über das Suchverhalten Ihrer Zielgruppe erfahren und sich für die Contenterstellung an diesen Fragestellungen orientieren.

Analysieren wir beispielsweise die Produktkategorie „Gartenlauben“, erhalten wir neben den Ergebnissen rund um die Vorschriften (z.B. Baugenehmigung) auch Fragestellungen zu technischen Details (z.B. Wandstärke, Material) und die Installation (z.B. Gartenlaube aufbauen). All diese Fragestellungen sind für den Nutzer während des Kaufprozesses scheinbar relevant. Je nach Suchanfrage sollten Sie sich überlegen, wo der Nutzer in seiner Customer Journey steht. Steht er schon vor der Kaufentscheidung? Dann sollten Sie direkt auf Ihren Shop hinweisen oder dieses Thema direkt in Shopnähe platzieren, um das passende Produkt anbieten zu können.

Wenn es an die Contentproduktion geht, können Sie sich an den Fragestellungen Ihrer Zielgruppe orientieren. Diese in die passende Reihenfolge gebracht, geben Ihrem Artikel Struktur und helfen Ihrer Zielgruppe bestmöglich bei jedem Schritt seiner Reise durch den Kaufprozess.

Kennen Sie die Sprache Ihrer Zielgruppe!

Finden Sie im zweiten Schritt mit Google Trends heraus, was Ihre Zielgruppe wirklich im Netz sucht. Google Trends gibt Aufschluss über die Nachfrage nach einzelnen Suchbegriffen im Netz. Das heißt: Wie viele Nutzer haben in einem bestimmten Zeitraum nach einem Begriff gesucht?
Die Besonderheit dieses Tools ist die Möglichkeit, mehrere Begriffe miteinander zu vergleichen. In den seltensten Fällen suchen Nutzer nach Fachbegriffen in Ihrer Terminologie, sondern benutzen eher umgangssprachliche oder umschreibende Wörter bei der Suche. Vergleichen wir beispielsweise die beiden Begriffe „Gartenlaube“ und „Gartenhaus“ über Google Trends miteinander, stellen wir fest, dass Nutzer „Gartenhaus“ doppelt so häufig suchen, als „Gartenlaube“.

Für Ihre Content-Erstellung bedeutet das, dass Sie „Gartenhaus“ als Keyword im Text bevorzugen sollten. Falls der Begriff „Gartenlaube“ dennoch ein gewisses Suchvolumen hat, können Sie dieses auch im Text streuen, damit Sie auch Nutzer erreichen, die vielleicht durch regionale Gegebenheiten eher nach „Gartenlaube“ suchen würden. Bei der Analyse mit Google Trends ist Fingerspitzengefühl gefragt. Versetzen Sie sich in den Nutzer hinein und bedenken Sie auch regionale oder umgangssprachliche Formulierungen und Wörter in Ihrer Analyse.

Mit den richtigen Keywords zum Erfolg

Die richtigen Keywords für die Inhalte auf einer Website zu finden, ist eine wesentliche Aufgabe von Werbetreibenden im Rahmen der Suchmaschinenwerbung. Mit dem Google Keyword-Planner kann eingesehen werden, welche Suchvolumina ein Keyword hat und wie hoch Ihr Gebot sein sollte, um in den Suchergebnissen höher platziert zu werden. Damit können Werbetreibende Ihre Keyword-Liste optimieren und für die richtigen Keywords werben.

Dieses Tool lässt sich allerdings nicht nur für die Suchmaschinenwerbung anwenden, sondern auch für systematisches Content Marketing. So kann man beispielsweise Suchvolumen der einzelnen Begriffe abrufen und erhält Vorschläge für relevante Keyword-Kombinationen. An dieser Stelle kann man sich dann bewusst gegen Themenfelder oder Suchbegriffe entscheiden, wenn diese nicht mit Image oder Markenkern vereinbar sind.

Besonders wertvoll sind natürlich Keywords oder Themengebiete, die hohe Suchanfragen, aber niedrige bis gar keine Gebote von Werbetreibenden auszeichnet. Wer diese Nischen mit passendem Content schließt, kann mit wenig Invest ein gutes Ranking erzielen und seine Zielgruppe erreichen.

Inhalte, die im Netz veröffentlicht werden, verfolgen zum einen das Ziel den Nutzer auf eine Website zu lenken, indem sie durch Suchmaschinen als relevant betrachtet werden. Zum anderen sollen redaktionelle Inhalte dem Nutzer einen Mehrwert bieten und ihn durch den Kaufprozess begleiten. Um Ihre Chancen auf ein hohes Rankings zu verbessern, sollten Sie Ihre Inhalte in der Sprache Ihrer Zielgruppe verfassen. Einen Mehrwert bieten Inhalte, die auf die Informationsbedürfnisse und Fragestellungen der Nutzer eingehen und Kaufbarrieren entkräften. So überzeugen Sie Ihre Zielgruppe auf Augenhöhe mit Kreativität & Expertenwissen und stärken Ihre Marke im Netz.

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Comments
  • Elke Preißler
    Antworten

    Super Artikel. Sehr informativ. Vielen Dank.

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