Content Distribution – Wie Sie die Reichweite Ihrer Inhalte maximieren

Nachdem Sie Ihre Content Marketing Strategie definiert und Ihre Inhalte auf die Customer Journey ausgerichtet haben, möchten Sie nun dafür sorgen, dass möglichst viele potentielle Kunden Ihre Inhalte konsumieren. Damit es Ihnen nicht wie vielen Unternehmen, die große Ressourcen für die Content Produktion aufwenden, aber die Distribution des Contents vernachlässigen, sollten Sie sich frühzeitig mit den Begriffen Paid, Owned und Earned Media auseinandersetzen.

Denn heutzutage reicht es nicht mehr aus, Inhalte auf den eigenen Kanälen zu platzieren und auf hohe Zugriffszahlen zu hoffen. Schließlich sind Sie nicht der einzige, der täglich Inhalte produziert und publiziert. Allein auf YouTube werden pro Minute knapp 400 Stunden Videomaterial hochgeladen – auf der Video-Plattform tickt die Uhr also rund 24.000-mal schneller. [1] Aber keine Sorge: Wenn Sie das Konstrukt der Medienlandschaft betrachten und die grundsätzlichen Mechaniken und Effekte verstehen, wissen Sie, in welchen Sphären Sie unterwegs sein müssen um die Reichweite Ihrer Inhalte zu steigern.

Dabei ist grundsätzlich in die Medien-Gattungen „Owned Media“, „Earned Media“ und „Paid Media“ zu unterscheiden. Betrachtet man diese 3 Medien-Gattungen hinsichtlich der Parameter Reichweite, Kontrolle und Akzeptanz, wird schnell klar, dass der Erfolgskurs Ihrer Inhalte kein linearer sein kann. Vielmehr müssen Sie Ihre Inhalte regelmäßig in allen 3 Sphären bewegen, um durch relevante Reichweiten und glaubwürdige Botschaften Ihre Unternehmensziele zu erreichen.

Paid, Owned und Earned Media

„Owned Media“ sind dabei Ihre eigenen Kanäle, also beispielsweise Ihr Corporate Blog, Ihre App oder Ihre E-Mail-Kampagnen. Auf diesen Kanälen haben Sie typischerweise die größte Kontrolle über Ihre Inhalte. Es liegt aber in der „Natur“ der „Owned Assets“, dass Sie nur eine geringe Reichweite erzielen. Schließlich muss Ihre Zielgruppe Ihre Marke bereits kennen und ein aktives Interesse an Ihrem Angebot haben.

„Earned Media“ mag dem ein oder anderen noch als „word-of-mouth“ ein Begriff sein. Das betrifft nicht nur die „verdiente“ oder organische Reichweite, die durch Likes, Kommentare und Shares in sozialen Netzwerken entstehen, sondern auch die Zusammenarbeit mit relevanten Journalisten und Bloggern. Im Vergleich mit bezahlten Anzeigen, also „Paid Media“ kann „Earned Media“ gleichwertige Reichweiten erzielen, profitiert aber gegenüber klassischer Werbung von einer höheren Glaubwürdigkeit und Akzeptanz bei der Zielgruppe.

Und ganz ohne Media-Einsatz geht es dann doch nicht, entgegen des ursprünglichen Versprechens der Content-Marketing Revolution, die eine Transformation der Medienlandschaft versprach und Media-Agenturen aus Angst vor Absatzeinbußen zittern ließ.  

Denn obwohl die Akzeptanz klassischer Werbung auch weiterhin sinkt, ist sie weiterhin unverzichtbar, sofern unsere Inhalte nicht im „Advertising Clutter“ verpuffen sollen. Dabei stehen uns im Content Marketing nicht nur klassische Display-Anzeigen zur Verfügung, vielmehr können wir uns mit Social Ads und Native Advertising kontext-sensitiv der Zielgruppe annähern. Und da wir bei Content-Marketing nicht von klassischer Werbung, sondern von Inhalten mit Mehrwert sprechen, haben wir die Chance, die Reaktanz der Zielgruppe gegenüber diesen beworbenen Maßnahmen mit guten Inhalten zu durchbrechen. Wir müssen nur dafür sorgen, dass wir gesehen werden.

Ihr eigener Satellit im Orbit

Nutzt man alle Medien-Gattungen (also Paid, Owned und Earned) im Einklang, ist Content-Distribution mit einem Satelliten-Start vergleichbar (das ist doch ein ziemlich motivierender Vergleich, oder nicht?). Aber schauen wir uns das mal genauer an.

Im Grunde benötigen wir für einen erfolgreichen Satelliten-Start vier Dinge. Einen Satelliten, eine Trägerrakete, Zündstoff, sowie die Erdumlaufbahn (der Orbit), in der der Satellit in seiner Endposition die Erde umkreist.

 

Ganz so kompliziert wie die Raumfahrt ist es dann aber doch nicht mit der Content Distribution. Falls Sie trotzdem noch nicht reif für den Raketenstart sind, stellen wir gerne eine Crew. Melden Sie sich für ein unverbindliches Launch-Meeting gerne bei Max Lohmann.

Max Lohmann
Kundenberater für Digitale Kommunikation
+49 2572 9363 83
m.lohmann@husare.de

Quellenangaben:

[1] https://www.newsaktuell.de/academy/wp/video-traffic-650-millionen-stunden/

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